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37 Grad‑Reportage „Digital abgehängt“ des ZDF und unsere Arbeit

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Am 26. August 2025 strahlte das ZDF die bewegende 37 Grad‑Reportage „Digital abgehängt“ aus, die exemplarisch Menschen begleitet, die in einer zunehmend digitalen Alltagswelt abgehängt werden. Die Protagonisten sind:

  • Sabine (57): Eine engagierte Krankenschwester und Palliativ‑Dozentin, doch im digitalen Alltag – Online‑Banking, Packstationen, Rabatt‑Apps – fühlt sie sich unsicher und schämt sich für ihre Schwierigkeiten.

  • Eva (86): Wegen motorischer und kognitiver Einschränkungen kämpft sie mit Smartphones. Mit Hilfe ihrer Enkelin möchte sie ein Senioren‑Handy beherrschen – und so selbstständig bleiben.

  • Stephan (57): Sehbehindert seit Jahrzehnten, ist er auf Screenreader‑Funktionen angewiesen. Er nutzt Apps zur Navigation oder Einkaufsbegleitung – doch viele Dienste sind einfach nicht barrierefrei gestaltet.

Die Reportage macht deutlich: Der Zugang zum Internet ist seit 2016 Menschenrecht, doch rund 4 % der Bevölkerung bis 74 waren bis dato noch nie online – und digitale Dienstleistungen werden oft zur ausschließenden Norm.

Bezug zu unserer Arbeit & Bedeutung von Kooperationen

Als Organisation, die sich für digitale Inklusion einsetzt, erkennen wir uns in den dargestellten Herausforderungen stark wieder. Wir begleiten Menschen wie Sabine, Eva und Stephan dabei, Barrieren zu überwinden – sowohl in technischer Hinsicht als auch psychologisch: Unsicherheit, Scham oder fehlendes Selbstvertrauen sind wesentliche Hürden.

Gemeinsame Aktionen und Kooperationen sind dafür unverzichtbar:

  • Technik-Schulungsangebote in Kooperation mit Gemeinden, Bibliotheken, Kirchen oder lokalen Bildungseinrichtungen können älteren Menschen konkret helfen – wie etwa Smartphone‑Cafés, in denen Eva trainieren kann.

  • Barrierefreie Softwareentwicklung durch Partnerschaften mit Tech-Unternehmen und Verwaltungen fördert digitale Teilhabe, besonders für Menschen mit Behinderungen wie Stephan.

  • Community‑Programme zur sozialen Unterstützung – Ehrenamtliche, Angehörige, Nachbarn – schaffen Lernräume, in denen technische Unsicherheit abgebaut werden kann.

  • Advocacy & Politikarbeit: Wir setzen uns dafür ein, dass analoge Alternativen erhalten bleiben – das Betonen eines „Rechts auf analoges Leben“ wird in der Berichterstattung bereits eingefordert.

Unsere Vision: Digitalisierung darf nicht zur Ausgrenzung führen – Kooperation ist der Schlüssel, um Technik für alle verständlich, zugänglich und nutzbar zu machen.

Kommen Sie gerne auf uns zu, wenn Sie uns unterstützen oder mit uns kooperieren möchten.

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